Contact Improvisation wurde in den frühen 1970ern von einer Gruppe von Tänzern in New York entwickelt, unter ihnen Steve Paxton, Nancy Stark Smith und Daniel Lepkoff. 

Paxton organisierte die ersten Performances und leitete die Entwicklung. Im selben Jahr entstanden die ersten Jam Sessions.

Die Idee war einen Raum zu schaffen, um neue tänzerische Ausdrucksmöglichkeiten zu erproben und alte Muster aufzuspalten. 

Contact Improvisation war von Anfang an ein soziales Phänomen, Menschen trafen sich in Turnsälen und Parks um sich in spielerische tänzerische Weise zu begegnen.

Die Idee der Contact Improvisation ist es, eine offene Form für Bewegungsexploration zu schaffen. Es ist kein Tanz im klassischen Sinne, bei dem es eine Schrittabfolge oder eine Choreografie gibt, auch spielt Musik nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch gibt es Techniken die man erlernen kann um in sich selbst und im Kontakt sicherer zu werden. 

Heutzutage wird grundsätzlich zwischen Contact Jams und Workshops unterschieden. In den Jams ist alles erlaubt. Man kann ausprobieren und spielen, die Regeln sind sehr einfach.

  • Wir achten auf unsere Grenzen und die der anderen.
  • Wenn wir etwas nicht wollen, dann können wir jederzeit gehen, genauso wie unser Partner.
  • Wir behandeln uns gegenseitig mit Respekt und Achtsamkeit.

In den Workshops und Klassen gibt es eine klare Struktur. Techniken aus dem zeitgenössischen Tanz und aus dem Partnering werden erarbeitet um den Kontakt in den Jams zu erleichtern. 

Ich bin durch meine Ausbildung als Tanztherapeutin auf die Contact Improvisation gestoßen und durfte durch zahlreiche Workshops und Festivals viel Erfahrung in diesem Bereich sammeln. Mein Zugang ist ein therapeutischer, das bedeutet, dass  Prozesse und Gefühle die während des Kontakts auftauchen einen Raum bekommen um darüber zu sprechen und auch damit zu arbeiten. Denn in einer Welt in der Kontakt und Berührung immer schwerer werden, macht es Sinn sich auszutauschen, was mit uns passiert wenn wir auf tiefere Kontaktebenen gehen. Ich persönlich kenne keine andere Technik bei der man so klar und schnell gespiegelt bekommt, wie man sich selbst in Beziehungen verhält. In diesem Raum kann man ausprobieren und erforschen welche Alternativen man zu herkömmlichen Mustern noch hat. 

Ich organisiere Ebenfalls Kurse mit Gastlehrern, damit die Technik nicht zu kurz kommt. 

Laufende Kurse

Wirbelsäulengymnastik Donnerstag 7:45 - 8:40
Gleichgewichtstraining I Dienstag 14:00 - 14:55
Gleichgewichtstraining II Dienstag 15:00 - 15:55

  

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Workshops

Gemeinsam Gesund und Schlank

Regina Forstner

Gewaltfreie Kommunikation

 

  

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Seminare

Die lange Nacht der Physiotherapie

14. September 2018 - 16:00-22:00
Regina Forstner
Linzer Bundesstrasse 29

 

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