Authentic Movement ist eine Ausdruckstanform die einer Gruppe von Menschen die Freiheit gibt ihren Körper aus der tiefe heraus zu bewegen. Mary Starks Whitehouse entwickelte diese Technik in den 1950ern.

Sie war eine Tanzstudentin von Martha Graham und Mary Wigman. Ihr Lebensweg führte sie über den professionellen Tanz - zur Psychotherapie wo sie sich im speziellen mit der Jung'schen Therapie auseinandersetzte.

Inspiriert von Jungs aktiver Imagination, verband sie diese Technik mit Tanz und Bewegung. buddhistische und schamanische Elemente fließen ebenfalls in ihre Arbeit mit ein.

Am besten kann man authentische Bewegung erklären indem man sie ausprobiert.

Übung:

Suchen sie sich einen Platz im Raum und machen sie es sich bequem, stehend liegend, sitzend ganz egal. Nehmen sie wahr was sie gerade möchten. Danach verbinden sie sich mit ihrer Atmung - atmen sie tief in den Bauch ein und aus. Spüren sie ihren Körper und versuchen sie aufkommende Gedanken einfach ziehen zu lassen. 

Nun lassen sie sich bewegen, sie werden bemerken, dass ihr Körper einfach bewegt, das muss keinen Sinn ergeben, nicht schön sein oder in irgendeiner Form zielgerichtet, lassen sie einfach zu, dass ihr Körper sich bewegt und staunen sie über das was in ihm steckt. 

Wenn sie zu zweit sind, kann einer die Beobachter die Beobachterrolle übernehmen. Der Whitness oder BeobachterIN übt sich im wahrnehmen und Beobachten.

Achten insbesondere Sie auf den Körper- welche Bewegungen sehen sie - Arme die sich bewegen - Füße die wackeln eine schlängelnde Wirbelsäule es gibt unendlich viele Möglichkeiten.

Welche Gefühle werden in Ihnen dabei ausgelöst Freude, Trauer, Angst, Wut, Liebe ???

Gibt es eine Geschichte oder Fantasie die sie in ihrem Kopf haben.

Es macht Sinn sich eine Zeitraum für diese Bewegungsexploration auszumachen.

Am Ende der Einheit darf darüber gesprochen werden. Versuchen sie dabei in der Gegenwart zu sprechen. Der Bewegende spricht über seinen Prozess. Der Beobachter spricht über seinen Prozess. Das heißt er, erzählt dem Bewegenden was er erlebt hat.

Zum Beispiel:

Ich sehe wie sich deine Hände auf und ab Bewegen und das macht mich Glücklich weil ich mich an meine Mutter erinnere die mir meinen Kopf streichelt. Diese Kommunikation ist sehr wertvoll, da man dabei lernen kann bei sich zu bleiben, und trotzdem seine Gefühle zuzulassen.

Bei diesem Ritual geht es darum seinen inneren Bewerter auszuschalten. Wir leben in einer Welt in der stark bewertet und be- bzw verurteilt wird. Am strengsten verurteilen wir uns allerdings selbst. Und damit stehen wir uns nicht selten selbst im Wege. Mit dieser Praxis lernen wir unseren Bewerter auszuschalten und wir geben unserem Unterbewußtsein die Möglichkeit sich zu melden, damit wir unseren Lebensweg und unserer Bestimmung wieder ein wenig näher kommen. 

Gelernt habe ich diese Arbeit von Tina Stromsted als Teil meiner Grundausbildung als Tanztherapeutin. Weiter begleitet haben mich Isais und Clarissa Costa in Wien, die als personenzentrierte Psychotherapeuten mir einen noch fundierteren Blick auf die tiefenpsychologische Wirkung dieser Technik gaben.

Mich hat diese Praxis sehr bereichert und fasziniert, da es wirklich ein Wunder ist, wie gut unser Körper sich uns mitteilt wenn wir das erst einmal zulassen.

 

 

Laufende Kurse

Wirbelsäulengymnastik Donnerstag 7:45 - 8:40
Gleichgewichtstraining I Dienstag 14:00 - 14:55
Gleichgewichtstraining II Dienstag 15:00 - 15:55

  

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Workshops

Gemeinsam Gesund und Schlank

Regina Forstner

Gewaltfreie Kommunikation

 

  

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Seminare

Die lange Nacht der Physiotherapie

14. September 2018 - 16:00-22:00
Regina Forstner
Linzer Bundesstrasse 29

 

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